


Motivation für die Fotografie
Der Auslöser für meine Leidenschaft zur Fotografie war eine Reise nach Australien.
Ich wollte die außergewöhnliche Natur und Tierwelt nicht nur erleben, sondern auch festhalten – Bilder mit nach Hause nehmen, die mich immer wieder an diese Momente erinnern.
Meine Begleiter waren damals eine Nikon D3S und mehrere lichtstarke NIKKOR‑Objektive. Später kamen weitere Brennweiten hinzu, die meinen fotografischen Spielraum erweiterten und mir halfen, die Tierwelt noch präziser einzufangen.
Doch Australien hat mir nicht nur die Freude an der Fotografie geschenkt – dort entstand auch der Wunsch, die Unterwasserwelt kennenzulernen. Beim Schnorcheln am Great Barrier Reef sah ich zum ersten Mal die Farben, Formen und die unglaubliche Vielfalt dieses Lebensraums.
Auf den ersten Blick wirkte alles unberührt und vollkommen. Diese Eindrücke haben mich nicht mehr losgelassen.
2012 habe ich im Tauchcenter Freiburg meine Tauchausbildung gemacht. Seitdem bin ich in fast jedem Urlaub unter Wasser – und deshalb stammen die meisten Bilder auf meiner Homepage aus diesem faszinierenden Element.
Anfangs war ich mit einer kleinen Nikon‑Systemkamera und einem Ikelite‑Gehäuse unterwegs. Das fehlende Licht ersetzte ich mit einer Taschenlampe. Die Ergebnisse waren spannend, aber sie entsprachen nicht dem, was ich mir vorstellte.
Mit der Zeit wuchs der Anspruch – und damit auch die Ausrüstung. Heute fotografiere ich mit einer Nikon D500 in einem Nauticam‑Gehäuse, beleuchtet durch zwei Hartenberger‑Blitze.
Über Wasser ist das ein schweres System, doch unter Wasser wird es gewichtsneutral und lässt sich erstaunlich gut führen. Nur bei Strömung zeigt es seine Größe – dann wird aus der Kamera ein „Segel“, das ordentlich Gegendruck erzeugt.
Was geblieben ist: die Begeisterung für die Unterwasserwelt und der Wunsch, ihre Schönheit, Ruhe und manchmal auch Zerbrechlichkeit sichtbar zu machen.

